9. November 2008 von Exotic
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7. April 2008 von Exotic
Nachdem es nun in einigen Ländern Pflicht ist auch tagsüber mit Abblendlicht am Auto zu fahren, sollte sich die Zulieferindustrie mal Gedanken machen, wie man die Lebensdauer der normalen Leuchtmittel (also nicht Xenon) verlängern kann.
Letzens war es bei einem Auto aus unserem Haushalt wieder so weit. Diesmal hat es BEIDE Leuchtmittel fast zeitgleich erwischt. Gehalten haben diese H7 Lampen (Philips Power2Night GT150) nur 14 Monate (28.000 km). Die Philips Power2Night GT150 lohnen sich meiner Meinung nach nicht wirklich. Die angeblich bessere Lichtausbeute ist nur im Fernlichtbetrieb ansatzweise erkennbar. Der relativ hohe Preis gegenüber herkömmlichen H7 Glühbirnen steht also in keinem Verhältnis zur Leistung (weder Leuchtkraft noch Leuchtdauer) - die originalen Erstausrüsterbirnen haben immerhin ca. 39.000km gehalten.
Die Werkstattmitarbeiter freuen sich auch jedes Mal wenn sie die Glühbirnen wechseln dürfen. Ich habe das einmal gemacht, aber diese neumodischen Fahrzeuge sind so zugepackt im Motorraum, dass es unmöglich ist, die Leuchtmittel ohne Schramme an den Händen zu wechseln. Selbst in der Werkstatt hat der letzte Wechsel 45 Minuten (reine Montagezeit - ich stand in Sichtweite) gedauert! Da ist noch Optimierungspotential vorhanden!
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2. April 2008 von Exotic
Wenn man sich zum Beispiel die aktuelle C-Klasse von Mercedes-Benz konfigurieren möchte, stößt man irgendwann auf Ausdrücke wie “Bordkantenzierstab in poliertem Aluminium” oder “Bordkantenzierstab schwarz hochglänzend”. Als ob mir das nicht egal wäre, wie die Bordsteinkante aussieht !?
Ich konnte mir nichts unter einem Bordkantenzierstab vorstellen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich bisher andere Marken bevorzugt habe und ich nur interessehalber mal bei Mercedes-Benz auf der Website zum Vergleichen gestöbert habe. Erst eine kurze Recherche im Internet brachte die Auflösung. Das bei Mercedes-Benz als “Bordkantenzierstab” bezeichnete Teil, ist die Fensterleiste die aussen den Übergang von der Tür (lackiertes Blech) zur Seitenscheibe (Glas) bildet - so zumindest die Aussagen von verschiedenen Mercedesfahrern.
Wie man jedoch auf den Begriff Bordkantenzierstab gekommen ist, ist mir immernoch schleierhaft.
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19. Januar 2008 von Exotic

Auf der North America International Auto Show in Detroit wird derzeit ein besonderer
Audi R8 gezeigt: ein Concept-Car welches von aussen betrachtet deutlich als R8 erkennbar ist, aber es faustdick unter der Motorhaube hat.
Dieser von Audi gezeigte R8 hat nämlich einen V12 TDI Motor als Antriebsquelle. Ja, richtig einen bärenstarken Dieselmotor mit ca. 500 PS und 1000 Nm Drehmoment.
So wie es aussieht scheint eine Serienproduktion schon vor der Tür zu stehen. Die Besucher der NAIAS 2008 jedenfalls sind begeistert. Aber zu welchem Preis wird dieser R8 V12 TDI bei den Händlern stehen? Nimmt man den “normalen” R8 mit 4.2 Liter Benzin Direkteinspritzer als Grundlage mit guter Ausstattung, dan kommt man mit 150.000 Euro gut aus. Also wird man für einen ähnlich gut ausgestatteten R8 V12 TDI wohl knapp 200.000 Euro auf den Tisch legen müssen. Das könnte interessant werden. Vor allem, weil der Diesel R8 in seiner Disziplin ohne Konkurrenz ist. Man darf gespannt sein, wann andere Hersteller nachziehen und ebenfalls einen Nicht-Benzin-Getriebenen Sportwagen ins Angebot aufnehmen.
Bei der Einführung des Audi R8 (V8) fragten sich ja schon so einige Leute, wie es denn sein kann, dass Audi dem Konzernbruder Lamborghini (Gallardo) intern Konkurrenz macht. So wie es aussah sollte der R8 ja unterhalb des Gallardos platziert werden - was ja auch Sinn macht. Vielleicht gab es ja auch eine interne Absprache, welches es Audi untersagte, einen stärkeren Benzin-betriebenen Sportwagen als Lamborghini zu bauen. Mit dem Diesel R8 hätte man dem ein elegantes und konsequentes Schnippchen geschlagen - schliesslich ist Audi mit Dieselfahrzeugen schon seit Jahren erfolgreich auf den Rennstrecken dieser Welt unterwegs. Da wird es endlich mal Zeit, ein solches Triebwerk auch mal in einen Seriensportwagen zu stecken.
Man darf gespannt sein, wie der Markt auf ein solches Fahrzeug reagiert.
Weitere Informationen und Bilder zum R8 V12 TDI gibt es unter:
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26. Juli 2007 von Exotic
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28. Juni 2007 von Exotic
Der Porsche Cayenne Turbo: kräftiger Kletterkünstler, komfortabler Reisewagen, praktischer Transporter, ein wirklich sportlicher SUV: für den Porsche Cayenne Turbo gibt es viele passende Beschreibungsmöglichkeiten. Er ist eben ein sehr vielseitiges Fahrzeug, das viele Bedürfnisse befriedigt. Es gibt aber auch entschiedene Gegner, die den Porsche Cayenne Turbo eher als Spritfresser, unnützes Fortbewegungsmittel oder einfach als “Auto was keiner braucht” sehen. Doch wie steht es denn nun wirklich um den Verbauch eines solchen knapp 2,5t schweren Allrounders?
Ehrlich gesagt, schaut man normalerweise nicht genau hin wieviel ein solches Auto wirklich verbraucht. Doch weil es immer wieder Leute gibt, die einen schräg ansehen, wenn man von einem solchen SUV spricht, habe ich mich entschlossen mal einen konkreten Test zu machen um den Verbrauch eines Porsche Cayenne Turbo zu testen. Ich legte folgende Rahmenbedingungen fest:
- Streckenlänge über 500km
- Fahrzeug besetzt mit mindestens zwei Personen (eine als Zeuge) und etwas Gepäck
- keine Abschaltung von Verbrauchern wie Licht, Klima, Radio oder Navi - etwas Komfort sollte schon sein
- keine Highspeed-Trips auf der Autobahn
- empfohlener Reifendruck
Ich möchte anmerken, dass diese Fahrt nicht nur wegen der Verbrauchsmessung unternommen wurde - nein ich musste diese Strecke sowieso fahren!
Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Der Verbrauch des Porsche Cayenne Turbo (450PS/331kW, 4.5 Liter V8 Biturbo) lag nach über 600km (mit einer Tankfüllung!) bei 11.3 Liter/100km.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit war mit 108 km/h auch nicht gerade wenig. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich schleiche oder ein rollendes Hindernis bin. Im Vergleich zu den sonst eher zügigen Fahrten, fühlte ich mich nach dieser zurückhaltenden Fahrt entspannter und ich hatte mich nicht über solche Autofahrer aufregen müssen, die entweder die linke Spur blockieren oder ohne zu blinken einfach mal die Spur wechseln, wenn man von hinten angeflogen kommt.
Hier ein paar Bilder von der Porsche Cayenne Turbo Verbrauchsfahrt:


Die Abweichung der Anzeige im PCM kommt daher, dass ich die Anzeige im Tacho genau an der Tankstelle (Startpunkt) genullt habe, während der Rechner im PCM auch schon die Fahrt zur Tankstelle und die Standzeit während der Vorbereitung mit eingerechnet hat.

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17. Juni 2007 von Exotic

Lightning Car Company aus Großbritannien schickt sich nun an, in naher Zukunft (voraussichtlicher Verkaufsstart 2008) auch einen Sportwagen mit Elektroantrieb auf die Straße zu bringen. Sein Name: Lightning. Er soll in drei Versionen angeboten werden: GT, GTS, GTSE mit unterschiedlichen Leistungen und Akkuladezeiten.
Seine Daten: Vier Radnabenmotoren mit insgesamt fast 700 PS, 750 Nm Drehmoment, Reichweite 400km, Ladezeit des Lightning GTSE: zehn Minuten bei Anschluß an eine 480 Volt Steckdose, Höchstgeschwindigkeit 210 km/h und der Standardsprint auf 100 km/h ist in vier Sekunden (GTS) bzw. Fünf Sekunden (GT-Version) erledigt. Damit erreicht der Lightning GT nicht ganz die Vorgaben des Tesla Roadster und damit die der heutigen Sportwagen wie Carrera GT oder Lamborghini Murciélago.
Das NanoSafe-Batterie-System der amerikanischen Firma Altairnano soll eine garantierte Lebensdauer von zwölf Jahren und soll selbst nach 600.000km (inkl. entsprechender Ladezyklen - ca. 15000 an der Zahl) noch 85 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität zur Verfügung stellen. Die Kosten für eine Ladung für 400 km soll unter zehn Euro betragen: Ein vernünftiger Sportwagen? Wenn dann noch nicht jetzt. Denn mit einem erwarteten Preis von 220.000 Euro reiht sich der Lightning zwischen Venturi Fetish (450.000 Euro) und Tesla Roadster (75.000 Euro) ein.
Weitere Informationen zum Lightning bei:
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7. Mai 2007 von Exotic
Jahrelang hat Mercedes-Benz alle Meldungen bezüglich einer offenen Version des SLR dementiert. Und das obwohl es schon einmal einen Prototypen gegeben hatte.

Nach der Sonderedition 722 (mit 650 statt 626 PS) ist der Roadster nun das dritte Modell in der Mercedes-Benz / McLaren SLR Familie. Allen drei Versionen gemein ist die aufregende Form der Front mit der Jaguar E-Type-artig langen Motorhaube. Das Heck hingegen wirkt mit den LED-Leuchten futuristisch. Die Herausforderung ein Verdeck zu entwickeln, welches zum luxuriösem Fahrzeug passt und auch den enormen Kräften bei der Spitzengeschwindigkeit von 332 km/h standhält, soll nach Mercedes-Benz-Angaben sehr gut gemeistert worden sein. Das Stoffverdeck öffnet sehr schnell in ca. 10 Sekunden und verschwindet völlig, ohne die optische Linie zu stören, im hinteren Abteil. Leider gab es noch keine Antwort auf die Frage, weshalb im SLR Roadster kein Stahlverdeck wie im SL Verwendung findet.
Nichtsdestotrotz soll die Aerodynamik so ausgefeilt worden sein, dass man sich angeblich auch bei Geschwindigkeiten über 200 km/h gut unterhalten kann - offen versteht sich. Auch die aus dem Coupé bekannte Luftbremse auf dem Kofferraumdeckel hat der Roadster ebenfalls.
Bei den technischen Daten hingegen gibt es keine Überraschungen. Der aus dem SLR Coupé bekannte 5,5 Liter V8-Kompressor-Motor mit 626 PS und 780 Nm Drehmoment sorgt auch in der offenen Variante für reichlich Vorschub, der von der serienmäßigen Karbon-Keramik-Bremse gestoppt wird.
Leicht wird es der Mercedes-Benz SLR McLaren Roadster nicht haben und das in zweierlei Hinsicht: erstens bringt er schonmal trotz Karbonfaser-Karosserie 1825 kg auf die Waage - damit und mit dem gebotenen Luxus distanziert er sich deutlich von offenen Sportwagen wie Porsche Carrera GT (1380 kg) oder Maserati MC12. Und dann gibt es ja noch einen potenten Gegner aus dem eigenen Haus: Mercedes-Benz SL 65 AMG. Auch ein echter Roadster, V12-BiTurbo-Motor mit 612 PS, sogar 1000Nm Drehmoment, und Luxus und mit seinem Preis von 212.000 Euro im Gegensatz zum SLR Roadster (ca. 470.000 Euro) geradezu ein Schnäppchen.
Aber es gibt ja zum Glück genügend Leute, die etwas mehr Geld ausgeben und lieber etwas Exklusiveres kaufen als Stangenware. Diese Leute werden dann auch eher zum SLR McLaren Roadster greifen und damit mehr Aufsehen erregen als mit einem SL, den es von der äußeren Erscheinung her ja auch schon für 84.000 Euro (SL 350) gibt.


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18. April 2007 von Exotic
C-IQ war eine Technik zur Bereitstellung von Navigationskartenmaterial und funktionierte folgendermassen: die Nutzer haben (nachdem sie ein C-IQ fähiges System gekauft haben) einen bestimmten Betrag für das gewünschte Kartenmaterial an VDO-Dayton gezahlt (ca. 150 Euro für Europa pro Jahr) und erhielten dann einen Freischaltcode mit dem sie die Navigation aktivieren konnten. Weiterhin bekamen die Nutzer viermal pro Jahr neues Kartenmaterial auf DVD zugeschickt und konnten diese mit den alten Freischaltcode benutzen- damit war man immer auf dem neuesten Stand. Der Code war also nicht an eine DVD gebunden, sondern war für ein bestimmtes Gerät und bestimmtes Material für genau ein Jahr gültig.
In den letzten Tagen haben die bisherigen Nutzer des C-IQ Dienstes von VDO-Dayton die Mitteilung bekommen, dass diese Technik eingestellt wird. Die Nutzer können nun ihr Navigationssystem mittels eines Supercodes umstellen, so dass sie normale Kartensoftware unbegrenzt nutzen können (Kartenmaterial Europa einmalig ca. 200 Euro).
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